Unterrichtskonzept

Cellounterricht_1_400x300Für mich stehen beim Unterrichten zwei Dinge im Vordergrund: Der Spaß daran, Cello zu spielen und die Möglichkeit, sich durch das eigene Spiel auszudrücken. Das sind meiner Meinung nach die größten Motivationsmomente und der eigentliche Sinn des Musizierens. Außerdem lege ich Wert auf eine gesunde Spielhaltung.

 

Cellounterricht_3_200x300Spaß am Cellospiel entsteht durch Erfolgserlebnisse: das erste Mal selbst ein Stück zu spielen, das Entecken neuer Klangmöglichkeiten, das Bewältigen größerer oder schwierigerer Werke, das Überwinden technischer Schwierigkeiten, die Anerkennung durch Freunde und Familie, der Applaus bei einem Konzert. Die Vorraussetzungen dafür sind regelmäßiges Üben und der Aufbau einer soliden technischen Grundlage. Dafür muss Zeit und Arbeit investiert werden, das Üben an sich kann und soll aber auch schon eine befriedigende Tätigkeit voller kleiner Erfolge und keine mühevolle Pflichterfüllung sein.

 

Cellounterricht_2_300x400Der Selbstausdruck des Musikers manifestiert sich in der Interpretation eines Werks. Eine gute Interpretation wird sowohl der Stilistik und der Intention des Komponisten als auch der Persönlichkeit und Emotionalität des Interpreten gerecht. Innerhalb des Notentextes und der historisch angemessenen Phrasierung und Klanggebung bleibt immer ein vom Spieler zu füllender Raum, den ich mit meinen Schülern durch die Verknüpfung musikalischer Inhalte mit der eigenen Erfahrungs- und Vorstellungswelt erforsche. Das Werk wird durch eigene Assoziationen des Schülers z.B. zu Farben, Gefühlen, Bildern, Bewegungen, Erlebnissen erschlossen und zum Leben erweckt.